Herzinfarkt und was dann?
Um nach einem Herzinfarkt oder einer Herzoperation wieder auf die Beine zu kommen, können Sie eine ambulante oder stationäre Anschlussrehabilitation in Anspruch nehmen. Die Kosten hierfür übernimmt Ihre Krankenkasse bzw. ein Rentenversicherungsträger. Ein Antrag wird zumeist vom Sozialdienst des Krankenhauses gestellt, in dem Sie behandelt wurden. Auch nach dem Einsetzen einer Gefäßstütze in eine Herzkranzarterie (sog. Koronarstent) kann eine Anschlussrehabilitation beantragt werden.
Das Ziel einer Anschlussrehabilitation ist die allmähliche Steigerung der körperlichen Belastbarkeit und die Stärkung des Selbstvertrauens in die körperliche Leistungsfähigkeit. Die Vermittlung von Kenntnissen über die Erkrankung ist ein weiteres Anliegen, um dem Patienten verständlich zu machen, dass durch individuelle Veränderungen des Lebensstils dem Fortschreiten der Erkrankung vorgebeugt werden kann. Eine Anschlussrehabilitation dauert in der Regel drei Wochen, gegebenenfalls kann sie verlängert werden.
Welche ambulanten und stationären Rehabilitationseinrichtungen sich in Berlin und Brandenburg befinden, in denen Herzerkrankungen behandelt werden, finden Sie hier:
Brandenburg Klinik
(stationäre Behandlung)
Hier wird das Nachsorgeprogramm "IRENA" angeboten.
Klinik am See
(stationäre Behandlung)
Hier wird das Nachsorgeprogramm "IRENA" angeboten.
Reha-Zentrum Seehof der DRV-Bund
(ambulante und stationäre Behandlung)
Hier wird das Nachsorgeprogramm "IRENA" angeboten.
Herzgesunde Kochrezepte
Eine gesunde Ernährungsweise (reichlich Gemüse, Obst und Fisch sowie wenig Fleisch und Wurst) wirkt sich günstig auf Ihr Herz und Ihr Gefäßsystem aus. Die folgenden herzgesunden und leckeren Rezepte wurden uns freundlicherweise von Frau Andrea Prinzler, Ernährungsberaterin aus Dresden, zur Verfügung gestellt. Wie in einem Kochbuch sind sie angeordnet nach Vorspeisen, Hauptgerichten, Desserts, Gebäck und Getränken.