Erfahrungsberichte

An dieser Stelle veröffentlichen wir Erfahrungsberichte von Patienten, die wegen einer Herzerkrankung behandelt wurden. Möchten Sie uns und anderen von Ihren eigenen Erfahrungen berichten? Wie ist es Ihnen ergangen, nachdem Sie aus der Rehabilitationseinrichtung entlassen wurden? Welche Unterstützung würden Sie sich im Alltag wünschen? Oder haben Sie vielleicht Tipps, von denen andere profitieren könnten? Dann schreiben Sie uns bitte eine E-Mail. Bitte vermerken Sie darin, ob wir Ihren Erfahrungsbericht auf herzwegweiser.de veröffentlichen dürfen und ob Ihr Name genannt werden kann oder ob Sie ein Pseudonym verwenden möchten.

Frau W., 63 Jahre, Brandenburg-Barnim

Nachdem ich aus der Reha entlassen wurde, wollte ich mir eine Herzgruppe suchen. Dafür habe ich Ihre Website benutzt und nach einer Gruppe in Wandlitz gesucht. Ich habe dann oft versucht, dort anzurufen. Leider hat sich nie jemand gemeldet. Über Umwege habe ich dann erfahren, dass es die Herzgruppe gar nicht mehr gibt. Das ist für mich ziemlich ärgerlich.

(Erfahrungsbericht vom 15. Februar 2017)

Anmerkung der Herzwegweiser-Redaktion: Wir sind Ihnen für Ihren Erfahrungsbericht sehr dankbar! Trotz regelmäßiger Nachfragen bei den Gesundheitsanbietern und der Bitte um Übersendung der aktuellen Daten kommt es vor, dass wir keine Rückmeldung erhalten. So war es auch in Ihrem Fall. Hier hatte der Verein es versäumt, uns über die Schließung der Herzgruppe zu informieren.
Sollten auch andere Personen ähnliche Erfahrungen machen, würden wir uns über eine Mitteilung freuen. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier. Vielen Dank!

Frau M., 66 Jahre, Berlin-Köpenick

Ich war im Juni 2014 in einer medizinischen Rehabilitation aufgrund meiner Herzerkrankung. Während der Reha habe ich viel gelernt und wurde gut vorbereitet auf die Zeit danach. Nach der Entlassung  fühlte ich mich eigentlich gut informiert, um mein Leben normal weiterzuleben. Ich war motiviert einmal in der Woche in eine Herzgruppe zu gehen und nebenbei ein wenig Sport zu machen. Als ich nach Hause kam, habe ich mich gleich ans Telefon gesetzt, um mich beim Herzsport anzumelden. Da teilte man mir aber gleich mit, dass es keine freien Plätze gibt und ich solle es bei einem anderen Verein versuchen, was ich auch tat. Aber auch da gab es aktuell keine Plätze. Im Endeffekt stand ich auf 3 Wartelisten. Das Problem ist auch, dass ich mich nicht richtig traue allein Sport zu machen, da ich unsicher bin, was ich schaffen kann und was nicht. Ich habe gehofft sowas in einer Herzgruppe zu lernen. Es wäre schön andere Frauen zu finden, denen es genauso geht. Dann würde ich mich vielleicht eher trauen ein bisschen Sport zusammen zu machen. Denn dann fühlt man sich nicht ganz so allein. Nach nun endlich 4 Monaten habe ich endlich einen Platz in einer Herzsportgruppe bekommen, aber musste zu meiner großen Enttäuschung feststellen, dass ich die einzige Frau in meinem Alter dort bin was ich sehr schade finde. Mir fehlt irgendwie eine Gleichgesinnte mit der ich mich austauschen kann. Es wäre schön, wenn die Krankenkasse einen ein wenig mehr unterstützen bzw. begleiten könnte. Oder auch Kurse nur für Frauen anbieten würde.

(Erfahrungsbericht vom 7. Okt. 2014)

Letzte Aktualisierung: 16.10.2017Drucken